Zuchtziel

Mein Zuchtziel ist der kleine bis mittelgroße Beagle, aber dennoch von kompaktem, elegantem Körperbau, mit dem typischen „sweet looking” Ausdruck.

Der Farbschlag spielt für mich eine untergeordnete Rolle, wobei sich in den letzten Jahren doch eine Vorliebe für den Zweifärber entwickelt hat.

Gedanken zur Zucht im Allgemeinen

Ein Züchter trägt in hohem Maße Verantwortung für die Rasse.
Sein Hobby verlangt ihm umfassende Kenntnisse über die Rasse, ihre spezifischen Merkmale und Eigenheiten ab. Vor allem das Wissen um genetische Veranlagungen, um die Kraft der Vererbung dieser Anlagen bei einzelnen Hunden und über eine ganze Zuchtlinie dieser Tiere hinaus – dieser  Weitblick und die kritische Sorgfalt – sind es, die eine gezielte Verpaarung  ermöglichen.
Nur mit dieser Besonnenheit kann es gelingen, den Rassestandard zu pflegen und neue Hoffnungsträger im Sinne der Rasse hervorzubringen.

Der Wunsch besondere Merkmale herauszustellen, sowohl optischer als auch charakterlicher Art, sollte hier der tragende Gedanke sein. Ein Zuchtziel, dass jeder Züchter für sich selbst definiert kann nur ergänzend, nicht als alleiniges Kriterium für die Zuchtauslese verstanden werden.

Da diese verantwortungsvolle Arbeit viele Jahre an Zeit und Mühe beansprucht, kann man die züchterische Tätigkeit durchaus als Lebensaufgabe bezeichnen.
Nur wer mit viel Herz und noch mehr Verstand bei der Sache ist, wird langfristig seinem Zuchtziel nahe kommen.

Nicht der vermeintlich hübscheste Welpe ist automatisch die erste Wahl für eine Zuchtfortsetzung. Denn hübsch ist relativ zu allen anderen Kriterien, die von größter Wichtigkeit sind, wie zum Beispiel Gesundheit, Wesen, Leistung.
Jede kleinste Abweichung kann sich bei Nachkommen potenzieren, im Positiven wie im Negativen.

Deshalb ist der kritische Blick von Züchtern, Zuchtwarten und Verbänden auch so ungemein wichtig und richtig um einen Rassestandard zu hegen und zu pflegen, und damit streng auf seine Einhaltung zu achten.